CORSAGEN Lingerie passt! Basisschnittmuster

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Schnittmuster Anleitung: CORSAGEN Basisschnittmuster in den Grundformen CORSAGE mit Cups, mit Brusthebe und offen sowie als BUSTIER und WASPIE. Verschiedene Längen und Abschüsse wie Schneppe, Läppchen/Schößchen oder Strumpfhalter. Viele geeignete Varianten für Ober- und Unterbekleidung.

Bestell-Adresse dieses Schnittmusters: GP2LINCOR

Tags: Bustier, Corsage, Korsett, Lingerie, Schnebbe, Waspie


Schnittmuster CORSAGEN für PASST! nach Ihren persönlichen Maßen in den Grundformen Corsage mit Cups, mit Brusthebe oder offen, Bustier und Waspie.

  • Längen nabelfrei, Bund- oder Hüftlänge mit dem unteren Abschluss als Schneppe, Läppchen / Schößchen, mit Strumpfhalter oder gerade.
  • Verschlüsse vorn und/oder hinten ohne, mit Zip / Schließe oder als Schnürung.
  • Wahlweise auch mit schmalem Träger oder breitem seitlichen Formträger.
  • Feinanpassung der Passform und der Cup-Größe.

Allgemeines zur Corsage

Laut verbreitet einvernehmlicher Definition ist die CORSAGE ein den Oberkörper eng umschließendes, festes und steifes Kleidungsstück; als Unterbekleidung oder Oberbekleidung zu tragen, als einzelnes Kleidungsstück zum Kombinieren oder ein- bzw. angearbeitet, z.B. an ein Kleid / Rock.

Das ähnliche KORSETT unterscheidet sich von der CORSAGE durch eine noch deutlich höhere Steifheit und Festigkeit mit dem Ziel, die Körperform bewusst zu verändern (heute hoffentlich nur zur temporären Bezwingung kleinerer Love Handles, in früheren Jahrhunderten verbreitet sehr zum Schaden weiblicher Besinnung und Gesundheit).

Die Steifigkeit der CORSAGE kann erzielt werden durch die Festigkeit es Materials, zumeist aber durch Unterstützung eingearbeiteten Stangenmaterials. Früher oft aus (Wal-) Knochen, stehen heute vielfältige Versteifungen aus Metallstreifen und flachen Metallfedern, Kunststoff- und festen, beliebig kürzbaren Gewebestreifen zur Verfügung.

Durch die Versteifung und festem Sitz kann die CORSAGE schulterfrei, teilweise völlig ohne TRÄGER getragen werden, bei entsprechender Gestaltung des Brustbereichs auch ohne BH. Wahlweise kann unterstützend aber auch ein schmaler Träger angebracht sein - meist seitlich neben der Brust und nicht wie z.B. bei BHs über der Brustmitte. Auch ein breiterer, seitlich angebrachter Träger zur zusätzlichen Formung und Stützung der Oberweite ist möglich.

Länge der CORSAGE

Von der Unterbrust abwärts sind verschiedene Längen der CORSAGE möglich. Verbreitet sind kurze, nabelfreie Modelle sowohl leicht, teilweise auch aus transparentem Material als Unterwäsche, oder auch als Oberbekleidung solo oder über farblich kontrastierenden Blusen oder Shirts. Die häufigste Länge ist wohl gut taillen-lang - auch eignet sich die CORSAGE so gut für die Anarbeitung eines Rockteils. Die untere Grenze der Länge ist wohl über der Hüfte, da sonst durch die Steifigkeit die Bewegung oder das Sitzen stark eingeschränkt wäre.

Verschluss der CORSAGE

Bedingt durch die körpernahe, feste Tragweise der CORSAGE ist ein durchgängiger, stabiler Verschluss erforderlich. Hauptsächlich bieten sich folgende Verschlussformen an: Am einfachsten wie auch am unauffälligsten ist der durchgängige, teilbare REISSVERSCHLUSS zentral vorn oder hinten, oder auch seitlich in der Naht. Dies ermöglicht sowohl eine freie optische Gestaltung der gesamten Fläche des Kleidungsstücks sowie eine helferfreie Bedienung. Wegen der starken Belastung sollte auf Stabilität und zusätzliche zumindest obere Sicherung z.B. durch einen Haken geachtet werden.

Traditioneller ist der Verschluss mit HAKEN, besser noch mit einer KORSETTSCHLIESSE, an der ein Haken-Verschluss bereits an gleichzeitig verstärkenden Metallschienen angearbeitet ist.

Optischer Hingucker ist der vordere oder hintere Verschluss durch eine SCHNÜRUNG, ausgeführt durch Ösen oder im Rand eingenähte Schlaufen oder D-Ringe. Die leichte CORSAGE kann mit Satinbändern gehalten werden, bis hin zu speziellen, unkaputtbaren Korsettschnur. Da eine optisch ansprechende Schnürung mühsam ist und besonders hinten kaum ohne Unterstützung ausführbar, wird eine Schnürung oft als Fake ausgeführt mit einem zusätzlichen, eigentlichen Verschluss an anderer Stelle.

Brustformen der CORSAGE

Der obere Rand der CORSAGE liegt normalerweise knapp über der Brustmitte, aus dem versteiften, am Leib fest anliegenden Rumpfteil ist der Brustbereich etwa halbkreisförmig ausgespart und mit eigenen Schnittteilen bedeckt (oder auch nicht).

Die typische Bedeckung der Brust erfolgt mit angearbeiteten CUPs gleichen Obermaterials, deren Form und Ausarbeitung gängigen BH-Cups entsprechen. Hierdurch werden die weiblichen Formen betont, auf einen zusätzlichen BH kann oft verzichtet werden.

Eine andere Form der Brust-Betonung ist die BRUSTHEBE. Hier wird die Brust nur im Unterbrustbereich und etwas seitlich unterstützt und angehoben. Die Brustmitte bleibt frei. Bei sorgfältiger, individueller Ausführung optimiert dies die Brustform / das Dekolletè z.B. bei Trachtenkleidern.

Oder der Brustbereich bleibt einfach OFFEN. Neben weiteren, Ihrer Phantasie überlassenen Einsatzfällen wirkt dies besonders Figur betonend als Oberbekleidung über weiten und dadurch durch die CORSAGE gerafften Blusen.

Der untere Abschluss der CORSAGE

Form und Ausführung des unteren Abschlusses der CORSAGE sind oftmals kreativ verspielt, aber oft auch funktional ausgeprägt. Bei Versteifung durch Stäbe aber immer erforderlich: Eine effiziente Verstärkung der Stabenden (auch am oberen Abschluss), sonst werden sich die Enden beim Tragen des Kleidungsstücks schnell, hässlich und schmerzhaft durch das Obermaterial arbeiten.

Der simple untere Abschluss der CORSAGE ist ein GERADER SAUM, abgesichert oft durch ein stabiles, umfassendes Schrägband.

Häufig zu sehen ist die geschwungene Saum-Form der SCHNEBBE. Dies ist ein zentral vorn und/oder hinten von der höheren Seitenline deutlich nach unten mehr oder weniger steil und rund zulaufender Bogen. Seit Jahrhunderten immer wieder beliebt, betont die SCHNEBBE in besonderem Maße die weibliche Silhouette und eignet sich hervorragend zur umlaufenden Befestigung eines weiten, gerafften Rockes.

Oft zu sehen ist auch der optisch auflockernde untere Abschluss der steifen, engen CORSAGE durch weich fallende LÄPPCHEN, der den Übergang zur darunterliegenden Bekleidung bzw. zum Körper ausgleichen.

Bei der Ausführung als Unterwäsche bietet sich auch der untere Abschluss als STRUMPFHALTER an. Hier sind die Nähte des Brust- und Rückenabnähers bis in den Unter-Hüft-Bereich heruntergezogen für die Befestigung einer gängigen Strumpfhalter-Mechanik. Vollleder des Rindes.

BUSTIER

Abschließend noch die Beschreibung zweier Sonderformen der CORSAGE

Beim BUSTIER ist das Brustteil direkt am Rumpfteil angeschnitten (wie bei Kleidern in Prinzessteilung), und nicht einzeln in einem Brustausschnitt des Rumpfteils ausgeführt. Durch den erforderlichen kontinuierlichen Übergang vom Taillen-/Unterbrustbereich zur Brustmitte/Oberbrustbereich führt dies im Gegensatz zu den zuvor besprochenen Ausführungen eher zu einer Abflachung der Brust.

BUSTIERs sind häufig ohne mechanische Versteifungen anzutreffen, aus festem Material wie z.B. starkem Denim oder Leder. Auch eignet sich ein BUSTIER hervorragend als Mittelstück einer kompletten Oberbekleidung, an der der Oberbrust-/Schulterbereich in Form beispielsweise einer Bluse direkt am oberen BUSTIER-Abschluss befestigt und gemeinsam geschlossen ist.

WASPIE

Der WASPIE beginnt direkt unterhalb der Brust und umschließt lediglich den Taillenbereich. Auch wenn der Name (von Wespe -> Wespen-Taille) eine unbequem formende, einengende Wirkung assoziiert, kann auch bei gewaltfreier Passform mit diesem Stücks eine sehr ansprechende Optik erreicht werden.

Der WASPIE muss für einen faltenfreien Sitz stets mit Versteifungen ausgerüstet sein - es sei denn er besteht aus unknickbarem Material wie starkem Vollleder des Rindes.


Allgemeine Hinweise zum Schnittmuster

Ausdruck

Maßstabgerechter Ausdruck: Beachten Sie in Ihrem PDF-Viewer die Einstellung TATSÄCHLICHE GRÖSSE und überprüfen Sie die Maße des Testquadrats auf der ersten Schnittmuster-Seite (die Bezeichnung der Einstellung und das Aussehen der Druckmaske kann je nach Programm-Version des PDF-Viewers unterschiedlich sein).

Sie können das Schnittmuster auf jedem handelsüblichen Drucker ausgeben. Farbig ist übersichtlicher, es gehen aber auch S/W-Drucker. Typischerweise verwenden Sie Ihren DIN A4 Drucker zu Hause, es können aber auch größere Formate bis zu DIN A0 oder US-amerikanische Papierformate gewählt werden.

Bei großen Schnittmustern können Sie Papier sparen, in dem Sie nur die gewünschten Seiten ausdrucken, z.B. bei verschiedenen Rocklängen.

Auch die Vorspannseiten (Titelblatt, Schnittübersicht, Anleitung) brauchen Sie nicht unbedingt ausdrucken.

Schnittmuster Vorbereitung

Bitte messen Sie nach dem Ausdruck zuerst das Kontrollquadrat 10x10 cm auf der ersten Schnittmuster-Seite nach. Dies stellt sicher, das Ihr PDF-Viewer die Seiten nicht soch versehentlich verkleinert hat.

Die Schnittmuster-Übersischt zeigt, wie die einzelnen Seiten zusammengeklebt werden. Alle Seiten sind rechts unten entsprechend nummeriert.

Die Seiten passen an der umlaufenden, hellgrau gepunkteten Klebelinie genau zusammen.

Für das Zusammenkleben der Seiten schneiden Sie am besten den rechten und den unteren Rand der Seiten an der Klebelinie ab.

Sie können dies mit der Schere tun; viel schneller und genauer geht es natürlich mit einem Papierschneider - falls Sie öfter nähen, lohnt sich die Anschaffung.

Die Seiten werden jetzt wie auf der Schnittübersicht gezeigt zusammengeklebt; erst die Reihen und dann die einzelnen Reihen untereinander.

Sie können Papierkleber verwenden (dies tut unser Team) oder auch transparentes Klebeband (Tipp vieler KundInnen).

Sie brauchen es nicht zu übertreiben mit der Genauigkeit: Kleinere Versätze beim Kleben sind normal und werden beim Materialzuschnitt und beim Nähen allemal ausgeglichen.

Die einzelnen Schnittmusterteile können jetzt ausgeschnitten werden.

Das Schnittmuster beinhaltet keine Naht- oder Saumzugaben. Bitte zugeben. Dies können Sie je nach Ihrer persönlichen Vorliebe entweder auf dem Stoff beim Zuschnitt tun (so wird es bei den Anleitungs-Fotos gehalten) oder auch bereits am Papierschnitt vor dem Ausschneiden.

Vor dem Zuschnitt

Der Stoffbedarf kann aufgrund der vielen möglichen Größen und der unterschiedlichen Anforderungen der Materialien nicht sinnvoll genannt werden. Bitte legen Sie die fertigen Papierschnittteile am Boden aus wie auf der Stoffbahn und ermitteln so den Stoffbedarf der verschiedenen Materialien.

Das Schnittmuster enthält alle formgebenden Teile mit Beschriftung der erforderlichen Anzahl beim Zuschnitt. Falls auf einzelnen Schnittteilen kein Fadenlauf aufgedruckt ist, verläuft er in Druckrichtung von oben nach unten.

Je nach Material und Ausführungswunsch können zusätzlich Verstärkung, Fütterung, Belege, Verschlüsse, Schrägbänder und Dekoration erforderlich sein.

Viel Spaß beim Selberschneidern!

Selberschneidern erfordert je nach dem erwünschten Stück mehr oder weniger Übung und Erfahrung. Gerade bei neuen Schnittmustern immer empfohlen ist die Erstellung eines Musterstückes aus Billig-Material, um Missverständnisse auszuschliessen und gewünschte Änderungen bereits am Papierschnitt vornehmen zu können.

Aber auch Anfänger werden mit etwas Geduld und einem guten Buch der Grundtechniken oder einem Nähkurs erfolgreich sein.


Vorbemerkungen, Material und Zubehör

Bedingt durch die Körpernähe, die möglicherweise gewünschte stützende Wirkung sowie der besonderen optischen Auffälligkeit und Beachtung dieses Kleidungsstücks ist für die Ausführung dieses Schnittmusters NÄH-ERFAHRUNG und besondere SORGFALT und PLANUNG bei der Materialauswahl und der Optimierung für die persönliche Körperform und gewünschter Wirkung im Detail bei Anproben, sowie Übung in der Umsetzung erforderlich.

Vor Ausführung aus bei diesem Modell oft kostspieligem Material wird hier besonders eindringlich die Herstellung eines MUSTERSTÜCKs empfohlen, um Missverständnisse zu vermeiden und den Schnitt bereits frühzeitig an persönliche Wünsche und körperliche Details anpassen zu können. Auch weicht die sinnvolle Reihenfolge der Verarbeitung je nach gewähltem Material und Ausstattung erheblich voneinander ab.

Als OBERMATERIAL eignen sich je nach Anlass, Verwendung und Verarbeitung sehr unterschiedliche Materialien:f

Generell kann bei der Einarbeitung verstärkender Bänder ("Korsettstangen") das Obermaterial selbst dünn gehalten sein (muss aber nicht). Bei starkem, steifem Material (z.B. robustem Denim oder gar Vollleder) kann teilweise auf zusätzliche Verstärkung verzichtet werden.

Ebenso unterscheidet sich die Materialwahl generell bei der Ausführung als Unterwäsche oder als Oberbekleidung. Als Anregung hier einige geeignete Materialien:

Robuste, wenig zum Faltenwurf neigende Stoffe für eine Oberbekleidung, wie z.B. Jeans- oder Brokat-Stoffe. Oder versuchen Sie einmal eine Ausführung in Jute (bitte nur ohne direkten Körperkontakt).

Glatte, einfarbige oder bestickte Stoffe aus Seide, Viskose oder Baumwolle beim Einsatz verstärkender Bänder; dann ebenso möglich teilweise, vollständig oder zweilagig ausgeführt mit Netzmaterial oder Spitzenstoffen.

Für die besondere Wirkung Leder oder stärkeres, nicht oder sehr gering elastisches Gummimaterial. Nennenswert: Quer- oder gar längselastische Materialien eignen sich für dieses Schnittmuster eher nicht.

In der Regel (je nach Obermaterial) sollte die Corsage komplett GEFÜTTERT werden. Hierfür werden alle Schnittteile zusätzlich nochmals in Futterstoff ausgeführt - dies ist auf den Schnittteilen nicht nochmals gesondert vermerkt.

Weiterhin werden als Zubehör benötigt:

VERSTÄRKENDES BANDMATERIAL ("Korsettstangen"), falls gewünscht. Erhältlich ist verschiedenes Stangenmaterial aus Metall oder Kunststoff als Vollmaterial , geflochten oder gewebt. Einige Stangen sind vorkonfektioniert, anderes Material kommt als Meterware zum selbst abschneiden und sichern. TUNNEL (z.B. Borte, Schrägband), falls Bandmaterial eingearbeitet werden soll

Ein VERSCHLUSS nach Wahl: Hier ist ein Reißverschluss, Hakenleiste / Korsettschließe oder das eine Schnürung (Ösen, D-Ringe, Schlaufen sowie eine Korsettschnur) möglich.

ABSCHLUSS, SICHERUNG und ggf. VERZIERUNG der Ränder. Besonders bei der Verwendung von Stangen ist die zusätzliche Verstärkung der Enden gegen Durchscheuern erforderlich. Hierfür kann beispielsweise ein starkes, umlaufendes Schrägband dienen.

Ggf. unterstützendes Material im Brustbereich / den Cups, z.B. BH-EINLAGEN oder UNTERBRUST-DRÄHTE.

Ggf. Material zur Längenverstellung der Trägerriemen, z.B. KLEMMEN wie bei BHs oder auch eine SCHNALLE.

Ggf. STRUMPFHALTER.

Verzierungen nach Wunsch.

Zuschnitt

Angaben zum Zuschnitt ist auf den einzelnen Schnittteilen vermerkt.

Für ein Futter die Teile nochmals in Futterstoff zuschneiden.

Ggf. verwendete Tunnelstreifen und zusätzliches Ziermaterial wird nach Bedarf zugeschnitten.

Bei festen Verschlüssen die genaue Rumpfhöhe an die verfügbare Verschlusslänge anpassen.


Nähen

Die nachfolgende Nähanleitung beschreibt die grobe Reihenfolge der Nähschritte und gibt einige Tipps, worauf besonders geachtet werden sollte. Je nach Material, Variante und sonstiger Ausstattung kann die sinnvolle Verarbeitungsreihenfolge wesentlich von der hier vorgestellten Reihenfolge abweichen. Bitte planen Sie die Erstellung Ihrer persönlichen Corsage gut das Nähen eines Musterstücks ist bei diesem Modell ganz besonders empfohlen.

Bereits die Papier-Schnittteile sollten vor dem Zuschnitt am Körper auf grobe Missverständnisse und persönliche Wünsche wie Saum-/Verschlusslänge oder Cup-Größe und -Höhe geprüft werden.

Bei Verschlüssen definierter Länge (z.B. fertige Reißverschlüsse, Korsettschließen) die Rumpfhöhe vor dem Zuschnitt an die vorhandene Verschlusslänge anpassen.

Die SEITENNÄHTE DER RUMPFTEILE heften.

Erste Anprobe, ggf. Optimierung der Seitennähte je nach Form des Brustkorbes und Körperhaltung.

Die Seitennähte jetzt schließen und bereinigen, gebogene Bereiche einschneiden.

Für eine flache Naht und bessere Stabilität die Nähte von außen absteppen (falls sichtbar und nicht später durch einen Tunnel abgedeckt) oder mit einem Zickzack-Stich flachnähen (falls später vom Korsettstangen-Tunnel oder Verzierung abgedeckt).

Die FUTTERTEILE des RUMPFS (falls ein Futter gewünscht) gleichartig nähen.

Einen FORMTRÄGER ggf. füttern. TRÄGER entweder bei einer Anprobe auf die gewünschte Länge bringen oder eine Möglichkeit der Längenverstellung anbringen.

Den Futterrumpf rechts auf rechts auf das Rumpfteil nähen. Dabei ggf. den Cup-Bereich, ggf. den Trägerbereich sowie bei Bedarf den Verschlussbereich offen lassen. Vor dem Nähen überlegen, durch welche Öffnung danach diese konkrete Variante gewendet werden kann. Wenden.

Ggf. jetzt die TUNNEL für die Stangen entlang der Nähte aufsteppen, oben und unten offen lassen.

Bei einem CUP die TEILE rechts auf rechts zusammenheften, anprobieren, nähen, bereinigen und steppen (s. Hinweise wie beim Rumpf).

Bei einem CUP oder einer BRUSTHEBE das Futterteil gleichartig arbeiten und auf der oberen (später freien) Seite rechts auf rechts aufeinander nähen und wenden.

Jetzt die Cups oder Brustheben zwischen Obermaterial und Futter heften und einsteppen. Einen BH-Bügel hierbei auf der Rumpfseite mit einarbeiten.

Ggf. den Träger zwischen Obermaterial und Futter heften.

Erneute Anprobe: Jetzt abschließend die gewünschte genaue Rumpfweite und Lage sowie ggf. Trägerlänge abstimmen für die Verschlüsse sowie ggf. die erforderliche Breite der Untertritte, Zahl und Lage der Ösen etc.

Arbeiten der VERSCHLÜSSE.

Ggf. Einschieben der BÄNDER zur VERSTEIFUNG. Sicherung der Enden gegen Verschiebung und Durchstoßen des Tunnels beim Tragen.

Bei STRUMPFHALTERN die gekauften Komponenten anarbeiten.

Obere und untere Säume absteppen.

Fertig.

 

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