SLIPS Lingerie passt! Basisschnittmuster

gp2linsl01

Schnittmuster Anleitung: Schnittmuster DAMEN SLIPS für passt! nach Ihren persönlichen Maßen in 6 Grundformen (Taillen-/Hüftslip, Bikinislip, String, Hipster, Tanga, Bloomer), 5 Bundhöhen und weiteren kombinierbaren Varianten. Einstellbare Materialelastizität für optimale Passform.

Bestell-Adresse dieses Schnittmusters: GP2LINSL01


Einstellbar sind:

  • Grundform: Taillen-/Hüft-Slip, Bikini-Slip, Hipster, String, Tanga, Bloomer
  • Bundhöhe: Taille, 25% Taille-Hüfte, 50% T-H, 75% T-H, Hüfte
  • Querelastizität: ohne, 5%, 15%, 25%, 35%, 50%
  • Weitere Varianten (z.B. Beinausschnitt-Formen, Einsätze) sind direkt auf den Schnittteilen eingezeichnet.

Allgemeine Hinweise zum Schnittmuster

Ausdruck

Maßstabgerechter Ausdruck: Beachten Sie in Ihrem PDF-Viewer die Einstellung TATSÄCHLICHE GRÖSSE und überprüfen Sie die Maße des Testquadrats auf der ersten Schnittmuster-Seite (die Bezeichnung der Einstellung und das Aussehen der Druckmaske kann je nach Programm-Version des PDF-Viewers unterschiedlich sein).

Sie können das Schnittmuster auf jedem handelsüblichen Drucker ausgeben. Farbig ist übersichtlicher, es gehen aber auch S/W-Drucker. Typischerweise verwenden Sie Ihren DIN A4 Drucker zu Hause, es können aber auch größere Formate bis zu DIN A0 oder US-amerikanische Papierformate gewählt werden.

Bei großen Schnittmustern können Sie Papier sparen, in dem Sie nur die gewünschten Seiten ausdrucken, z.B. bei verschiedenen Rocklängen.

Auch die Vorspannseiten (Titelblatt, Schnittübersicht, Anleitung) brauchen Sie nicht unbedingt ausdrucken.

Schnittmuster Vorbereitung

Bitte messen Sie nach dem Ausdruck zuerst das Kontrollquadrat 10x10 cm auf der ersten Schnittmuster-Seite nach. Dies stellt sicher, das Ihr PDF-Viewer die Seiten nicht soch versehentlich verkleinert hat.

Die Schnittmuster-Übersischt zeigt, wie die einzelnen Seiten zusammengeklebt werden. Alle Seiten sind rechts unten entsprechend nummeriert.

Die Seiten passen an der umlaufenden, hellgrau gepunkteten Klebelinie genau zusammen.

Für das Zusammenkleben der Seiten schneiden Sie am besten den rechten und den unteren Rand der Seiten an der Klebelinie ab.

Sie können dies mit der Schere tun; viel schneller und genauer geht es natürlich mit einem Papierschneider - falls Sie öfter nähen, lohnt sich die Anschaffung.

Die Seiten werden jetzt wie auf der Schnittübersicht gezeigt zusammengeklebt; erst die Reihen und dann die einzelnen Reihen untereinander.

Sie können Papierkleber verwenden (dies tut unser Team) oder auch transparentes Klebeband (Tipp vieler KundInnen).

Sie brauchen es nicht zu übertreiben mit der Genauigkeit: Kleinere Versätze beim Kleben sind normal und werden beim Materialzuschnitt und beim Nähen allemal ausgeglichen.

Die einzelnen Schnittmusterteile können jetzt ausgeschnitten werden.

Das Schnittmuster beinhaltet keine Naht- oder Saumzugaben. Bitte zugeben. Dies können Sie je nach Ihrer persönlichen Vorliebe entweder auf dem Stoff beim Zuschnitt tun (so wird es bei den Anleitungs-Fotos gehalten) oder auch bereits am Papierschnitt vor dem Ausschneiden.

Vor dem Zuschnitt

Der Stoffbedarf kann aufgrund der vielen möglichen Größen und der unterschiedlichen Anforderungen der Materialien nicht sinnvoll genannt werden. Bitte legen Sie die fertigen Papierschnittteile am Boden aus wie auf der Stoffbahn und ermitteln so den Stoffbedarf der verschiedenen Materialien.

Das Schnittmuster enthält alle formgebenden Teile mit Beschriftung der erforderlichen Anzahl beim Zuschnitt. Falls auf einzelnen Schnittteilen kein Fadenlauf aufgedruckt ist, verläuft er in Druckrichtung von oben nach unten.

Je nach Material und Ausführungswunsch können zusätzlich Verstärkung, Fütterung, Belege, Verschlüsse, Schrägbänder und Dekoration erforderlich sein.

Viel Spaß beim Selberschneidern!

Selberschneidern erfordert je nach dem erwünschten Stück mehr oder weniger Übung und Erfahrung. Gerade bei neuen Schnittmustern immer empfohlen ist die Erstellung eines Musterstückes aus Billig-Material, um Missverständnisse auszuschliessen und gewünschte Änderungen bereits am Papierschnitt vornehmen zu können.

Aber auch Anfänger werden mit etwas Geduld und einem guten Buch der Grundtechniken oder einem Nähkurs erfolgreich sein.


Material und Zubehör

Für den SLIP eignen sich hautfreundliche, für die meisten Grundformen typischerweise vor allem deutlich querelastische Materialien auf Basis von Baumwolle, Seide, Viskose; aber auch anderen elastischen Materialien wie Latex oder Funktionsstoffen wie z.B. für Badebekleidung.

Für den individuellen, perfekt passenden, außergewöhnlichen Slip gleicht die Materialauswahl und Erstellung mehr einem Do-it-yourself-Projekt als einer typischen Selberschneiderei: Das Spiel mit Materialien, Funktions- und Schmuckelementen ermöglicht das Besondere.

Viele der Slip-Formen ermöglichen Einsätze und Bünde mit Spitze oder anderen, auch nicht-elastischen Ziermaterialien. Doppellagige Ausführung vor allem des Vorderteils (z.B. Spitze oder Netz über Trägermaterial) wirkt raffiniert. Vielfältige Kanten- und Nahtverzierungen sind möglich.

Die Innenseite des Schrittteils wird mit angenehmem Baumwollmaterial gefüttert.

Die dauerhafte Elastizität an Bund und Bein wird zumeist (je nach Grundmaterial) durch einen zusätzlichen Gummibund unterstützt. Im Handel ist vielfältige Meterware auch mit gleichzeitiger Schmuckfunktion erhältlich.

Die Materialauswahl ermöglicht den perfekt passenden SLIP zur übrigen Bekleidung – beispielsweise einem BABYDOLL.


Zuschnitt

Angaben zum Zuschnitt ist auf den einzelnen Schnittteilen vermerkt. Bundgummi und zusätzliches Ziermaterial wird nach Bedarf zugeschnitten.

Bei geeignetem Material (Fadenlauf, Muster) können Vorder-, Schritt- und Hinterteil auch in einem Stück im Stoffbruch zugeschnitten werden. Hierfür die Schnittteile vor dem Zuschnitt zusammenkleben.

Die Elastizität des verwendeten Materials ist entscheidend für die spätere Passform und Wirkung des fertigen Stückes. Vor dem Zuschnitt ermitteln Sie unbedingt die Querelastizität (als Hilfsmittel kann der rote „Elastizitätsstreifen“ auf dem Schnittmusterbogen dienen) und dehnen Sie das Material auch probeweise entsprechend am Körper. Gegebenenfalls ein Probestück heften und anprobieren.


Nähen

Bei Verwendung von elastischem Material Elastikstiche und ggf. auch spezielle Elastiknadeln verwenden.

0. Je nach Material und späterer Nähtechnik die Ränder der Schnittteile gegen ausfransen sichern.

1. Zuerst ein Futter in das Schrittteil heften.

2. Das Schrittteil an das Vorder- und Hinterteil nähen und steppen.

3. Einen ggf. separaten Bund vorbereiten und an das Rumpfteil annähen. - oder je nach Grundform - Die Seitennähte schließen.

4. Alle noch offenen Teile säumen. Hierbei bei Bedarf am Bund und in den Beinöffnungen zusätzliche Gummis für guten Sitz und dauerhafte Elastizität einarbeiten.

Fertig!

 

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