Tunika

gp2tunika

Schnittmuster Anleitung: Tunika

Bestell-Adresse dieses Schnittmusters: GP2TUNIKA


Schnittmuster TUNIKA für passt! nach Ihren persönlichen Maßen in zahlreichen kombinierbaren Varianten.

Einsetzbar sowohl für aktuelle, moderne Modelle wie auch originalgetreu Römisch.

Auch als Schwangerschaftsmodell geeignet.

Einstellbar sind:

  • Länge: schenkellang, wadenlang, knöchellang
  • Weite: anliegender, normal, weiter
  • Form: gerade, mit leichter oder starker Ausstellung
  • Ausschnitt: T-Form, U-Form, V-Form
  • Ärmel: ärmellos, kurzer oder langer Ärmel
  • Sitz: Gurt, Raffung Taille oder Unterbrust

Allgemeine Hinweise zum Schnittmuster

Ausdruck

Maßstabgerechter Ausdruck: Beachten Sie in Ihrem PDF-Viewer die Einstellung TATSÄCHLICHE GRÖSSE und überprüfen Sie die Maße des Testquadrats auf der ersten Schnittmuster-Seite (die Bezeichnung der Einstellung und das Aussehen der Druckmaske kann je nach Programm-Version des PDF-Viewers unterschiedlich sein).

Sie können das Schnittmuster auf jedem handelsüblichen Drucker ausgeben. Farbig ist übersichtlicher, es gehen aber auch S/W-Drucker. Typischerweise verwenden Sie Ihren DIN A4 Drucker zu Hause, es können aber auch größere Formate bis zu DIN A0 oder US-amerikanische Papierformate gewählt werden.

Bei großen Schnittmustern können Sie Papier sparen, in dem Sie nur die gewünschten Seiten ausdrucken, z.B. bei verschiedenen Rocklängen.

Auch die Vorspannseiten (Titelblatt, Schnittübersicht, Anleitung) brauchen Sie nicht unbedingt ausdrucken.

Schnittmuster Vorbereitung

Bitte messen Sie nach dem Ausdruck zuerst das Kontrollquadrat 10x10 cm auf der ersten Schnittmuster-Seite nach. Dies stellt sicher, das Ihr PDF-Viewer die Seiten nicht soch versehentlich verkleinert hat.

Die Schnittmuster-Übersischt zeigt, wie die einzelnen Seiten zusammengeklebt werden. Alle Seiten sind rechts unten entsprechend nummeriert.

Die Seiten passen an der umlaufenden, hellgrau gepunkteten Klebelinie genau zusammen.

Für das Zusammenkleben der Seiten schneiden Sie am besten den rechten und den unteren Rand der Seiten an der Klebelinie ab.

Sie können dies mit der Schere tun; viel schneller und genauer geht es natürlich mit einem Papierschneider - falls Sie öfter nähen, lohnt sich die Anschaffung.

Die Seiten werden jetzt wie auf der Schnittübersicht gezeigt zusammengeklebt; erst die Reihen und dann die einzelnen Reihen untereinander.

Sie können Papierkleber verwenden (dies tut unser Team) oder auch transparentes Klebeband (Tipp vieler KundInnen).

Sie brauchen es nicht zu übertreiben mit der Genauigkeit: Kleinere Versätze beim Kleben sind normal und werden beim Materialzuschnitt und beim Nähen allemal ausgeglichen.

Die einzelnen Schnittmusterteile können jetzt ausgeschnitten werden.

Das Schnittmuster beinhaltet keine Naht- oder Saumzugaben. Bitte zugeben. Dies können Sie je nach Ihrer persönlichen Vorliebe entweder auf dem Stoff beim Zuschnitt tun (so wird es bei den Anleitungs-Fotos gehalten) oder auch bereits am Papierschnitt vor dem Ausschneiden.

Vor dem Zuschnitt

Der Stoffbedarf kann aufgrund der vielen möglichen Größen und der unterschiedlichen Anforderungen der Materialien nicht sinnvoll genannt werden. Bitte legen Sie die fertigen Papierschnittteile am Boden aus wie auf der Stoffbahn und ermitteln so den Stoffbedarf der verschiedenen Materialien.

Das Schnittmuster enthält alle formgebenden Teile mit Beschriftung der erforderlichen Anzahl beim Zuschnitt. Falls auf einzelnen Schnittteilen kein Fadenlauf aufgedruckt ist, verläuft er in Druckrichtung von oben nach unten.

Je nach Material und Ausführungswunsch können zusätzlich Verstärkung, Fütterung, Belege, Verschlüsse, Schrägbänder und Dekoration erforderlich sein.

Viel Spaß beim Selberschneidern!

Selberschneidern erfordert je nach dem erwünschten Stück mehr oder weniger Übung und Erfahrung. Gerade bei neuen Schnittmustern immer empfohlen ist die Erstellung eines Musterstückes aus Billig-Material, um Missverständnisse auszuschliessen und gewünschte Änderungen bereits am Papierschnitt vornehmen zu können.

Aber auch Anfänger werden mit etwas Geduld und einem guten Buch der Grundtechniken oder einem Nähkurs erfolgreich sein.


Material und Zubehör

Historisch in Wolle oder Leinen.

Für moderne Varianten sind je nach Verwendungszweck verschiedenste Stoffe verwendbar, beispielsweise Baumwoll- oder Seidenstoffe.

Gummiband in der gewünschten Taillen-/Unterbrust-Länge bei den gerafften Varianten. Hier falls gewünscht zusätzlich einen Tunnel-Streifen zur inneren Abdeckung des Gummizugs zuschneiden. Siehe hierzu die Markierung des Tunnels auf der Rumpfbahn.

Bei sehr leichten oder elastischen Stoffen kann der Ausschnitt-Beleg mit Verstärkung in Form gehalten werden.


Schnitt-Teile

  • Rumpfbahn 1x, im Stoffbruch und an der Schulter doppelt gefaltet (Schnittmuster zeigt 1/4 der Stoffbahn). Doppelt gefaltet zuerst nur die Außenform zuschneiden, NICHT den Halsausschnitt. Dann die Schulterlinie (noch gefaltet) markieren, an der Schulterlinie auffalten, jetzt kann der Halsausschnitt ausgeschnitten werden
  • Ausschnitt-Beleg 1x im Stoffbruch
  • Entweder Ärmel 2x im Stoffbruch (bei Ärmel-Varianten) 
  • oder Riegel 2x (falls ärmellos)
  • Bei den ausgestellten Varianten Seitenbahn 2x
  • Gurt 1x im Stoffbruch (bei der Gurt-Variante)

Zuschnitt und Nähen

1. Die Teile des Schnittmusters den Angaben auf den einzelnen Teilen zuschneiden. Beachten Sie bitte die allgemeinen Hinweise auf der Vorseite. .

2. Den Halsausschnitt-Beleg rechts auf rechts auf den Halsausschnitt nähen. Bei dem T-Ausschnitt dabei den späteren Schlitz links und rechts steppen und dann mittig aufschneiden. Die Nahtzugaben bis nahe zur Naht regelmäßig - besonders in den Rundungen - einschneiden. Den Beleg nach innen stürzen, flachbügeln und rundum steppen.

3. Bei den Ärmel-Varianten die Ärmel links und rechts an die Rumpfbahn nähen (rechts auf rechts, dann nach außen umschlagen).

4. Bei den ausgestellten Varianten die Seitenbahnen links und rechts auf der Vorderseite an die Rumpfbahn nähen (rechts auf rechts, dann nach außen umschlagen).

5. Bei den gerafften Varianten jetzt das Gummiband (halbiert vorn/hinten) gedehnt in die Rumpfbahn einheften und einnähen. Wahlweise kann auch ein Tunnelstreifen eingenäht und ein Gummiband später eingezogen werden. Auf Wunsch können auch die Ärmelbünde gleichartig gerafft werden.

6. Die Seitennähte / Ärmelnähte in einem Zug jeweils links und rechts schließen (rechts auf rechts, dann die Tunika wenden)..

7. Bei der ärmellosen Variante den Armausschnitt-Saum umnähen. Den Riegel längs rechts auf rechts als Schlauch nähen, wenden, flachbügeln, die Enden einschlagen und feststeppen. Jetzt kann die Schulterpartie mit dem Riegel in der markierten Länge gerafft werden. Die Enden des Riegels nach innen schlagen und per Hand innen festheften.

8. Bei der Gurt-Variante den Gurt längs rechts auf rechts als Schlauch nähen, wenden, flachbügeln, die Enden einschlagen und feststeppen.

9. Jetzt nochmals anprobieren und die Säume am Abschluss und den Ärmeln in der genauen gewünschten Länge und Lage umheften und dann steppen.

Fertig!

 

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