Mittelalterliches Beinkleid Bruche (ca. 1250-1350+)

hmx1330bruche

Schnittmuster Anleitung: Eine im 13./14. Jahrhundert und im Alltag darüber hinaus verbreitete Form des Beinkleides war die Bruche. Von Männern wurde dieses Kleidungsstück sowohl als Unterhose unter anderem, längeren Obergewand getragen wie auch als sichtbares Kleidungsstück beispielsweise unter einer kürzeren Cotte. Kennzeichen dieses Schnittes sind das aus einem Stück im doppelten Stoffbruch zugeschnittene Hauptteil, das sowohl die beiden Beine wie den Rumpf umfasst. In der Taille wird das Beinkleid durch ein Band im Tunnelbund gehalten.

Bestell-Adresse dieses Schnittmusters: HMX1330BRUCHE


Allgemeines zur Bruche

Eine im 13./14. Jahrhundert verbreitete Form des Beinkleides ist die Bruche. Von Männern wurde dieses Kleidungsstück sowohl als Unterhose unter anderem, längeren Obergewand getragen wie auch als sichtbares Kleidungsstück beispielsweise unter einer kürzeren Cotte.

Die Bruche wurde in verschiedenen Schnittformen unter diesem Namen hergestellt.

Kennzeichen dieses Schnittes sind das aus einem Stück im doppelten Stoffbruch zugeschnittene Hauptteil, das sowohl die beiden Beine wie den Rumpf umfasst. In der Taille wird das Beinkleid durch ein Band im Tunnelbund gehalten.


Allgemeine Hinweise zum Schnittmuster

Ausdruck

Maßstabgerechter Ausdruck: Beachten Sie in Ihrem PDF-Viewer die Einstellung TATSÄCHLICHE GRÖSSE und überprüfen Sie die Maße des Testquadrats auf der ersten Schnittmuster-Seite (die Bezeichnung der Einstellung und das Aussehen der Druckmaske kann je nach Programm-Version des PDF-Viewers unterschiedlich sein).

Sie können das Schnittmuster auf jedem handelsüblichen Drucker ausgeben. Farbig ist übersichtlicher, es gehen aber auch S/W-Drucker. Typischerweise verwenden Sie Ihren DIN A4 Drucker zu Hause, es können aber auch größere Formate bis zu DIN A0 oder US-amerikanische Papierformate gewählt werden.

Bei großen Schnittmustern können Sie Papier sparen, in dem Sie nur die gewünschten Seiten ausdrucken, z.B. bei verschiedenen Rocklängen.

Auch die Vorspannseiten (Titelblatt, Schnittübersicht, Anleitung) brauchen Sie nicht unbedingt ausdrucken.

Schnittmuster Vorbereitung

Bitte messen Sie nach dem Ausdruck zuerst das Kontrollquadrat 10x10 cm auf der ersten Schnittmuster-Seite nach. Dies stellt sicher, das Ihr PDF-Viewer die Seiten nicht soch versehentlich verkleinert hat.

Die Schnittmuster-Übersischt zeigt, wie die einzelnen Seiten zusammengeklebt werden. Alle Seiten sind rechts unten entsprechend nummeriert.

Die Seiten passen an der umlaufenden, hellgrau gepunkteten Klebelinie genau zusammen.

Für das Zusammenkleben der Seiten schneiden Sie am besten den rechten und den unteren Rand der Seiten an der Klebelinie ab.

Sie können dies mit der Schere tun; viel schneller und genauer geht es natürlich mit einem Papierschneider - falls Sie öfter nähen, lohnt sich die Anschaffung.

Die Seiten werden jetzt wie auf der Schnittübersicht gezeigt zusammengeklebt; erst die Reihen und dann die einzelnen Reihen untereinander.

Sie können Papierkleber verwenden (dies tut unser Team) oder auch transparentes Klebeband (Tipp vieler KundInnen).

Sie brauchen es nicht zu übertreiben mit der Genauigkeit: Kleinere Versätze beim Kleben sind normal und werden beim Materialzuschnitt und beim Nähen allemal ausgeglichen.

Die einzelnen Schnittmusterteile können jetzt ausgeschnitten werden.

Das Schnittmuster beinhaltet keine Naht- oder Saumzugaben. Bitte zugeben. Dies können Sie je nach Ihrer persönlichen Vorliebe entweder auf dem Stoff beim Zuschnitt tun (so wird es bei den Anleitungs-Fotos gehalten) oder auch bereits am Papierschnitt vor dem Ausschneiden.

Vor dem Zuschnitt

Der Stoffbedarf kann aufgrund der vielen möglichen Größen und der unterschiedlichen Anforderungen der Materialien nicht sinnvoll genannt werden. Bitte legen Sie die fertigen Papierschnittteile am Boden aus wie auf der Stoffbahn und ermitteln so den Stoffbedarf der verschiedenen Materialien.

Das Schnittmuster enthält alle formgebenden Teile mit Beschriftung der erforderlichen Anzahl beim Zuschnitt. Falls auf einzelnen Schnittteilen kein Fadenlauf aufgedruckt ist, verläuft er in Druckrichtung von oben nach unten.

Je nach Material und Ausführungswunsch können zusätzlich Verstärkung, Fütterung, Belege, Verschlüsse, Schrägbänder und Dekoration erforderlich sein.

Viel Spaß beim Selberschneidern!

Selberschneidern erfordert je nach dem erwünschten Stück mehr oder weniger Übung und Erfahrung. Gerade bei neuen Schnittmustern immer empfohlen ist die Erstellung eines Musterstückes aus Billig-Material, um Missverständnisse auszuschliessen und gewünschte Änderungen bereits am Papierschnitt vornehmen zu können.

Aber auch Anfänger werden mit etwas Geduld und einem guten Buch der Grundtechniken oder einem Nähkurs erfolgreich sein.

Historische Nähtechnik

In den Beispielen werden die Stücke mit aktuellem Material und mit Nähmaschine erstellt. Selbstverständlich können Sie diese authentische Schnittvorlage auch mit historischen Techniken arbeiten.


Material und Zuschnitt

Der Stoffbedarf kann aufgrund der vielen verfügbaren Größen und der unterschiedlichen Anforderungen der Materialien nicht sinnvoll genannt werden. Bitte legen Sie die fertigen Papierschnittteile am Boden aus wie auf der Stoffbahn und ermitteln so den Stoffbedarf der verschiedenen Materialien.

Das Schnittmuster beinhaltet keine Naht- oder Saumzugabe. Bitte zugeben.

Das Schnittmuster enthält alle formgebenden Teile mit Beschriftung der erforderlichen Anzahl. Je nach Material und Ausführungswunsch können zusätzlich Verstärkung, Fütterung, Belege, Schrägbänder, Verschlüsse und Dekoration erforderlich werden.

Als Material für die Bruche wurde vor allem Leinen oder auch (Brenn-)Nessel verwendet - auf Hautfreundlichkeit dieses Stückes sollte geachtet werden.

Aber auch Wollstoffe eignen sich für diesen Schnitt - weich und warm.

Repräsentativere Materialien wurden wohl eher nicht eingesetzt - die Eleganz dieses Kleidungsstück ist durch die schnittformbedingte Passform am Rumpf / im Schritt begrenzt.


Nähen

1. Hier wie auch bei den anderen Schnittmustern die Teile vor dem Nähen an den Körper halten, um Mißverständnisse auszuschliessen und persönliche Vorstellungen noch rechtzeitig einbringen zu können.

2. Das Beinteil rechts auf rechts längst übereinanderschlagen und die Seitennähte links und rechts vom Rumpfausschnitt zum Beinsaum schliessen.

3. Den Bund nach innen schlagen, innen die Nahtzugabe umschlagen und umlaufend feststeppen.

4. Das Band in den Bund einziehen, anprobieren und die genaue gewünschte Beinlänge markieren.

5. Säumen.

Fertig!

 

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